Joseph Beuys

Capri Batterie, 1985

Technik:
Gelbe Glühbirne in Fassung; Zitrone, Holzbox, Zertifikat
Format:
8 x 11 x 6 cm
Auflage:
200
 

signiert und nummeriert
Schellmann: 546

Joseph Beuys konzipierte die Capri-Batterie auf der italienischen Insel Capri, während eines Aufenthaltes in der Villa seines neapolitanischen Galeristen Lucio Amelio. Die Verknüpfung einer Zitrone mit einer Glühbirne besitzt eine ökologische Aussage und zwar die, dass sämtliche Formen von Energie aus der Natur bezogen werden. Da die natürlichen Ressourcen begrenzt sind, müssen wir sparsam mit ihnen umgehen. Die Bestandteile der Capri-Batterie besitzen die selbe Größe, Form und Farbe wodurch ein Gleichgewicht entsteht, welches suggeriert, dass in der modernen Welt eine Balance zwischen den endlichen Ressourcen der Natur und den Erfordernissen technologischer Entwicklungen hergestellt werden kann. Beuys war stets auf Veränderung aus, die beim Einzelnen beginnen und sich auf die Gesellschaft ausweiten sollten.  Er verstand seine Werke als Informations- und Ideenträger um mit den Menschen in Verbindung zu treten. Einige Monate später entwickelte Beuys aus der Skulptur dieses gleichnamige Multiple, welches außerdem eine kleine Holzkiste umfasst. Auf deren Seite wurde die knappe Gebrauchsanweisung gedruckt:„ Nach 1000 Stunden Batterie auswechseln“.

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