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Togo: Aktion gegen Frauenbeschneidungen

Die Verstümmelung der weiblichen Genitalien ist ein Jahrtausende alter, überwiegend in Afrika praktizierter Brauch. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass in jedem Jahr zwei Millionen Mädchen im Namen der Tradition das traurige Schicksal ihrer Beschneidung erleiden. Seit acht Jahren setzt sich der Verein (I)NTACT gegen die genitale Verstümmelung von Mädchen und Frauen in Afrika ein. Die Korff Stiftung unterstützt erstmals die Arbeit der Trägerorganisation. Jüngstes Schwerpunktland ist der kleine westafrikanische Staat Togo. CARD und Odjougbo zum Beispiel haben in zahlreichen Dörfern Mitglieder, die in Frauengruppen organisiert sind. In diese Gruppen tragen sie nun die Aufklärung zu den negativen gesundheitlichen Folgen und die fundamentalrechtlichen Bedenken gegen die Beschneidung hinein. ODIAE hingegen unterhält gute Kontakte zu Voodoo-Klöstern, wo sie hoffen, die dortigen Priesterinnen und Priester, die stark an der Entscheidung über die Durchführung von Beschneidungen beteiligt sind, entsprechend beeinflussen zu können.

Weitere Infos: www.intact-ev.de